Viele Hausbesitzer nutzen ihre Garage heute nicht mehr nur für das Auto. Stattdessen entsteht ein Hobbyraum, Büro oder Abstellraum. Dabei taucht oft die Frage auf: Was Kostet Tür Fenster Statt Garagentor und welche Schritte sind dafür nötig?
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen realistische Preise, bauliche Anforderungen, Genehmigungen und eine klare Schritt-für-Schritt-Orientierung für Ihren Umbau.

Was Kostet Tür Fenster Statt Garagentor im Durchschnitt?
Der Umbau ist mehr als nur der Austausch eines Elements. Das ehemalige Garagentor muss zugemauert, gedämmt und neu gestaltet werden.
| Maßnahme | Preisbereich |
|---|---|
| Garagentor ausbauen | 150 – 400 € |
| Mauerwerk schließen | 600 – 1.200 € |
| Tür einbauen | 400 – 900 € |
| Fenster einbauen | 300 – 800 € |
| Dämmung & Putzarbeiten | 500 – 1.000 € |
| Gesamtkosten | 1.950 – 4.300 € |
👉 Typischer Gesamtpreis: ca. 2.500 – 3.500 €
Warum entscheiden sich viele für diesen Umbau?
- Garage wird zu Büro, Fitnessraum oder Werkstatt
- Mehr Tageslicht durch Fenster
- Bessere Dämmung und Energieeffizienz
- Optische Aufwertung der Fassade
- Höherer Immobilienwert
Auch lesen:Detaillierte Informationen und Wartungstipps zum Hörmann Garagentor Produkt Nr 36603 Baujahr 2002
Immobilienexperten schätzen, dass ein solcher Umbau den Nutzwert deutlich steigert.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten am stärksten?
1. Größe der ehemaligen Toröffnung
Standardbreite: 2,25–2,50 m. Je größer die Öffnung, desto mehr Material wird benötigt.
2. Art der Tür und Fenster
- Kunststoff (günstig)
- Aluminium (langlebig, teurer)
- Sicherheitsglas oder Wärmeschutzglas
3. Dämmstandard
Wenn der Raum beheizt wird, ist eine gute Dämmung Pflicht.
4. Statik & Mauerwerk
Bei älteren Garagen sind zusätzliche Verstärkungen nötig.
5. Regionale Handwerkerpreise
Städtische Regionen sind meist teurer.
Schritt-für-Schritt: So läuft der Umbau ab
- Garagentor fachgerecht demontieren
- Öffnung teilweise zumauern (Aussparungen für Tür/Fenster lassen)
- Sturz und Stabilität prüfen
- Tür- und Fensterrahmen einsetzen
- Dämmung einbringen (z. B. 8–12 cm Dämmmaterial)
- Innen und außen verputzen
- Feinarbeiten und Abdichtung
⏱ Dauer: 2–4 Tage
Benötige ich eine Baugenehmigung?
In vielen Bundesländern: Ja.
Grund: Die Garage wird offiziell zu einem Nutzraum umgewandelt. Dadurch ändert sich die genehmigte Nutzung.
Empfehlung: Vor Beginn beim Bauamt nachfragen.
Mehr zu baulichen Änderungen:
👉 https://de.wikipedia.org/wiki/Nutzungs%C3%A4nderung
Kostenvergleich: Nur Tür vs. Tür und Fenster
| Variante | Kosten | Licht | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Nur Tür | 1.800 – 2.500 € | gering | mittel |
| Tür + Fenster | 2.500 – 3.500 € | hoch | höher |
| Große Fensterfront | 3.500 – 4.300 € | sehr hoch | hoch |
Wärmedämmung nicht unterschätzen
Ohne Dämmung entsteht:
- Kondenswasser
- Schimmelgefahr
- Hoher Wärmeverlust
Empfohlen: Dämmwert ähnlich wie Hauswand.
Typische Fehler, die teuer werden
- Keine Genehmigung eingeholt
- Billige Tür mit schlechter Isolierung
- Fehlende Abdichtung gegen Feuchtigkeit
- Keine statische Prüfung
Lohnt sich der Umbau finanziell?
Beispielrechnung:
- Umbaukosten: 3.000 €
- Wertsteigerung Immobilie: ca. 5.000 – 8.000 € (Maklereinschätzung)
- Zusätzlicher nutzbarer Wohnraum
Der Nutzen übersteigt meist klar die Investition.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was Kostet Tür Fenster Statt Garagentor mindestens?
Ab ca. 1.950 €, je nach Ausstattung.
Ist eine Genehmigung wirklich nötig?
In den meisten Fällen ja, da sich die Nutzung ändert.
Wie lange dauert der Umbau?
Etwa 2–4 Arbeitstage.
Kann ich die Arbeiten selbst durchführen?
Teilweise ja, Mauer- und Einbauarbeiten sollten Profis übernehmen.
Welche Tür ist am besten geeignet?
Gedämmte Kunststoff- oder Aluminiumtüren.
Erhöht der Umbau den Immobilienwert?
Ja, deutlich durch zusätzlichen Nutzraum.
Fazit: Was Kostet Tür Fenster Statt Garagentor und lohnt es sich?
Mit 2.500–3.500 € ist dieser Umbau eine sinnvolle Investition, wenn die Garage künftig als Raum genutzt wird. Sie gewinnen Tageslicht, Komfort und steigern den Immobilienwert nachhaltig.
👉 Teilen Sie diesen Leitfaden gern in Ihren sozialen Netzwerken, damit auch andere von diesen Informationen profitieren.
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