Sie möchten Ihr altes Tor austauschen und fragen sich: Zu Welchem Schrott Gehört Ein Garagentor eigentlich? Diese Frage ist wichtiger, als sie zunächst klingt. Eine falsche Entsorgung kann nicht nur unnötige Kosten verursachen, sondern auch gegen kommunale Vorschriften verstoßen.

In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Ihr Garagentor korrekt klassifizieren, fachgerecht entsorgen und sogar mögliche Erlöse aus Altmetall erzielen können – einfach, verständlich und praxisnah erklärt.
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Zu Welchem Schrott Gehört Ein Garagentor?
Die Antwort hängt vom Material ab. In den meisten Fällen besteht ein Garagentor aus:
- Stahl (verzinkt oder pulverbeschichtet)
- Aluminium
- Holz mit Metallbeschlägen
- Kunststoffpaneelen mit Metallrahmen
Grundregel:
👉 Metallische Garagentore gehören zum Altmetall- oder Stahlschrott.
👉 Mischkonstruktionen müssen getrennt entsorgt werden.
Laut Recyclingstatistiken werden in Deutschland jährlich über 15 Millionen Tonnen Stahlschrott recycelt – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.
Weitere Informationen zum Thema Altmetall finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Altmetall
Welche Schrottarten gibt es und wo passt ein Garagentor hinein?
1. Stahlschrott

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Typisch für:
- Schwingtore
- Sektionaltore
- Industrietore
Kennzeichen: Magnetisch, schwer, robust
→ Entsorgung: Wertstoffhof oder Schrotthändler
2. Aluminiumschrott



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Typisch für:
- Moderne Design-Garagentore
- Leichtbaukonstruktionen
Kennzeichen: Leicht, nicht magnetisch
→ Oft höherer Schrottpreis als Stahl
3. Mischabfall (Holz + Metall)



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Hier ist eine Trennung der Materialien notwendig.
Wie entsorgt man ein Garagentor richtig? (Schritt-für-Schritt)
Schritt 1: Material bestimmen
- Magnettest durchführen
- Gewicht abschätzen
- Beschichtung prüfen
Schritt 2: Tor zerlegen
Werkzeuge:
- Schraubenschlüssel
- Akkuschrauber
- Metalltrennsäge
⚠ Sicherheitsmaßnahmen beachten (Handschuhe, Schutzbrille).
Schritt 3: Materialien trennen
- Stahl separat
- Aluminium separat
- Holz zum Sperrmüll
- Kunststoff zur Wertstoffsammlung
Schritt 4: Transport organisieren
Optionen:
- Eigener Anhänger
- Abholung durch Schrotthändler
- Kommunaler Wertstoffhof
Schritt 5: Erlös prüfen
Aktuelle Schrottpreise (Richtwerte 2026):
| Material | Preis pro kg |
|---|---|
| Stahl | 0,15 – 0,25 € |
| Aluminium | 0,80 – 1,50 € |
Ein 120 kg Stahltor kann also 18–30 € bringen.
Darf ein Garagentor in den Sperrmüll?
In vielen Kommunen gilt:
- Reines Metall → nicht Sperrmüll
- Holzanteile → ggf. Sperrmüll
- Große Bauteile → vorher anmelden
Ein Anruf bei der örtlichen Abfallwirtschaft schafft Klarheit.
Was kostet die Entsorgung eines Garagentors?
| Entsorgungsart | Kosten |
|---|---|
| Wertstoffhof (Metall) | Oft kostenlos |
| Sperrmüll | 0 – 50 € |
| Containerdienst | 150 – 300 € |
| Schrotthändler | Meist kostenlos oder Vergütung |
Viele Schrotthändler holen größere Mengen kostenlos ab.
Welche Fehler sollte man vermeiden?
- Komplettes Tor in Restmüll werfen
- Federn oder Spannmechanik ungesichert demontieren
- Beschichtetes Holz verbrennen
- Nicht angemeldete Sperrmüllentsorgung
Umweltvorteile der richtigen Entsorgung
Recycling spart:
- Bis zu 60 % Energie bei Aluminium
- Rund 50 % CO₂ im Vergleich zur Neuproduktion
Deutschland gehört mit einer Recyclingquote von über 70 % zu den führenden Ländern Europas.
FAQ – Häufige Fragen
Ist ein Garagentor Sondermüll?
Nein. Es handelt sich in der Regel um Altmetall oder Mischabfall.
Kann ich mein Garagentor verkaufen?
Ja. Besonders Aluminiumtore erzielen attraktive Schrottpreise.
Muss ich den elektrischen Antrieb separat entsorgen?
Ja. Elektrische Komponenten zählen als Elektroschrott und müssen getrennt abgegeben werden.
Wie schwer ist ein Garagentor?
- Schwingtor: 60–120 kg
- Sektionaltor: 120–200 kg
Brauche ich eine Genehmigung für die Entsorgung?
Nein, sofern keine gewerbliche Entsorgung erfolgt.
Fazit
Die Frage Zu Welchem Schrott Gehört Ein Garagentor lässt sich klar beantworten: Meist handelt es sich um Stahl- oder Aluminiumschrott, der fachgerecht getrennt und recycelt werden sollte.
Mit der richtigen Vorgehensweise sparen Sie Entsorgungskosten, vermeiden Bußgelder und leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.
Wenn dieser Leitfaden hilfreich war, teilen Sie ihn gerne mit Freunden oder Nachbarn in den sozialen Medien – so profitieren auch andere von einer korrekten und nachhaltigen Entsorgung.
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